Unser Weg zur (überwiegend) veganen Ernährung

 

Wir begannen verstärkt seit Peer’s Herzrhythmusstörungen und Bluthochdruck uns über alle gesundheitlichen Aspekte Gedanken zu machen.

 

Ein sehr wichtiger Aspekt ist eben auch die Ernährung, denn man IST was man ISST. Peer ist  seit seiner Kindheit Kampf- und mit 14 Jahren zusätzlich Kraftsportler. In seinen Augen bestand sehr lange Zeit seine Ernährung aus Pute, Hühnchen, Thunfisch, Magerquark, Eiern, Milch, Eiweiß Drinks, Reis etc.. Ich weiß noch, als ich ihn damals kennen lernte, der Kühlschrank sah aus wie ein Massen Aufzuchtbetrieb von Tieren.

Als er 30 wurde, stellten sich die ersten Knieprobleme ein, bis ein paar Tage vor seinem 40. Geburtstag schwere notfallartige Herzrhythmusstörungen auftraten. Der Weg zu ihm ins Krankenhaus war glaube ich der längste Weg meines Lebens. Und dann höre ich noch meine Schwiegermama. Du darfst ihm jetzt keine Vorwürfe machen, toll. Recht hat sie, aber wir müssen doch so viel ändern und am Besten sofort, nur ich darf nicht reden, um ihn nicht zu stressen, toller Teufelskreis.

 

Diverse Bücher wurden verschlungen, auf der Suche nach Gründen und Lösungen. Im Ernährungsbereich ging die Reise nun Richtung einer möglichst basischen Ernährung. Ihr könnt euch vielleicht vorstellen, wie schwer Peer das Loslassen von der o. g. „Eiweiß Mast“ fiel. Eiweiß ist ja DER Baustein für insbesondere Kraftsportler (aller Ausprägungen). Aber leider sind dies eben alles schlimme Säurebildner. Wir haben auch mal gelesen, dass eine solche Ernährung für die Gelenke so wäre, als würde man direkt Säure auf die Gelenke gießen. Die ganzen anderen Aspekte auf ALLE Zellen des Körpers mal ganz ausgenommen.

 

Sind vielleicht die Gründe für Peer’s Probleme genau hier zu finden? Genau wissen werden wir dies wohl nie. Jedoch ging unsere Forschung weiter und wir erkannten, dass eine der gesündesten und auch einfachsten Ernährungsweisen, alle – auch Gewichtsprobleme – Defizite ausgleichen konnte. Ja, es ist die vegane Ernährung. Man isst dann automatisch sehr basisch, insbesondere als Roh-Veganer. Es sind überwiegend unbehandelte Lebensmittel, also LEBEN! Einfach lebendige Nahrung und fast nichts Denaturiertes. Auch die Quelle des Obstes oder des Gemüses etc. sollte möglichst BIO sein, auch regional wenn’s geht, damit die Chance größer ist, sich nicht mit gesundheitsschädlichen gespritzten Lebensmitteln herumzuschlagen.

 

Different fresh vegetables on the table

 

Und jetzt höre ich wieder einige Freunde von mir, „naja, aber man weiß ja gar nicht mehr, was heute Bio ist und was nicht“. Na und? Wenn ich aber 100% Bio kaufe, ist meine Chance sehr hoch, mehr Bio ab zubekommen, als wenn ich mich sofort stur stelle und daher keine Bio Ware kaufe.

 

Wir sind bis heute aber keine reinen 100% Veganer, da wir auch öfter mal schwach werden und Dinge essen, die wir eigentlich nicht mehr essen wollten.

 

Aber dazu stehen wir, weil wir mit dieser Art einfach LEICHTER LEBEN. Diese ewigen Dogmen, alle Dinge immer zu 100% durchziehen zu müssen gefallen uns eh nicht. Hier gilt das Pareto Prinzip ;o) Wir üben die 100% anzusteuern, aber ohne Zeit und Druck. Besser 4 Tage vegan, als kein Tag oder?

 

Was wir jedoch zu 100% geschafft haben, gar keine Kuhmilch mehr zu trinken. Ausnahmen könnten mal Feierlichkeiten sein ;o) Und sehr selten mal ein nicht trinkbares Produkt, wo Kuhmilch auch verwendet wurde. Es gibt auf YouTube diverse Videos zum Thema Kuhmilch, bitte unbedingt ansehen!!! „Die Milchlüge“ ist eine Reportage vom NDR, sehr sehenswert. Was ich gerade erst gelernt habe, meine Oreo Kekse sind vegan, chaka….

 

Versuche doch auch langsam mehr und mehr, „tote“ Lebensmittel gegen „lebendige“ Nahrung auszutauschen und auf Kuhmilch, als Getränk vollständig zu verzichten und alles andere wie Käse etc. immer weniger zu essen. Eines nach dem Anderen, ohne Druck, fang bei dem an, was Dir leicht fällt und tausche Stück für Stück aus, jeder kann das und Du wirst sehr fündig und wirst mehr als Gras essen, glaube mir.

 

Wir haben dadurch viele Probleme wesentlich verbessern können. Auch meine früher öfter vorkommenden Ellenbogen Entzündungen (Tennisarm) oder auch meine Kalkschulter gehören der Vergangenheit an. Haben wir allerdings ein paar Tage unser altes Ernährungsmuster, kommen einige Probleme schnell wieder in den Vordergrund. Dies ist für uns ein deutliches Zeichen WIE wichtig eine basische, natürliche Ernährung ist. Jedes mal, wenn die Gelenke sich melden, wissen wir wieder, oh, mehr Obst und Gemüse essen, Wasser trinken und zack ist alles erledigt ;O)

 

Probiere es!!! Du hast NUR zu Gewinnen…entweder eine bessere Gesundheit oder DEINE Erkenntnis, dass es bei DIR nicht so ist. Sei aber ehrlich…denn je schneller Du am Anfang wieder in Alte Muster gerätst, desto weniger gibst Du der neuen Ernährung eine  Chance. Man kann nicht erwarten, dass z. B. 35 Jahre „schlechte“ Ernährung mit Beschwerden, die sich bereits manifestiert haben, nach drei Tagen „Obst und Gemüse“ verschwunden sein können.

 

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Hier ist nur ein Punkt die Ernährung.

 

Bleib dran!!! Jeder Tag zählt!!! Jede Mahlzeit zählt!!!Viel Glück dabei ;0)

Deine Leichter Leben Family

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