Kindergartenfrei: Warum wir unseren Sohn selbst betreuen…

Wie sieht unsere aktuelle Situation „Kindergartenfrei“ aus?

Vorweg möchte ich einmal sagen, dass das Thema „Kindergartenfrei“ immer wieder ein kritisches Thema ist. Es ist uns völlig klar, dass nicht jeder diesen Weg wählen kann oder mag. Dennoch interessieren sich mittlerweile sehr viele für alternative Wege und genau diesen Menschen möchten wir helfen.

Bereits einige Wochen vor der Geburt Liam’s bemerkte Peer, dass er seine bisherige Tätigkeit als Vertriebsleiter, aufgrund starker Abwesenheit von Zuhause, nicht mehr ausüben wollte. Die gut bezahlte Tätigkeit wurde „einfach“ von ihm gekündigt. Wie wir das fixkostentechnisch hinbekommen haben, erzählen wir in unserem kostenlosen E-Book.

Als wir dann unseren frisch geborenen Sohn in den Armen hielten, war es natürlich noch viel stärker um uns geschehen. Wir verbrachten die ersten 12 Monate so gut wie vollständig zusammen und dies war der Beginn unseres Umdenkens. Wir hatten ursprünglich vor, wie so viele es tun, unseren Sohn „locker“ mit einem Jahr in die Kita zu geben und hatten einen Kitaplatz ca. 300 Meter von unserem Haus entfernt. Als dieses Datum näher rückte, wurde es wirklich immer VER-rückter…verrückter, da wir unser ganzes Denken und Tun VER-rückt hatten.

Ich habe leider bei meinem guten Arbeitgeber fest zugesagt, nach einem Jahr wieder dort zu erscheinen, aus heutiger Sicht viel zu früh. Meinem Herzen tat dies sehr weh, da ich meine Gefühle mit Kind vorher nicht erahnen konnte.

Da Peer gerade sowieso am völlig Neu Orientieren war, haben wir beschlossen, dass er bis Liam 2 Jahre alt ist, seine vollständige Betreuung übernimmt. Wir verzichteten seit diesem Tage vollständig auf unser 2. Familieneinkommen. Und dieses Einkommen war mit großem Abstand das Größere. Aber das geht, wenn man will, wir hätten das auch nie gedacht, aber das klappt. Und auch wir bezahlen ein Haus, zwei Autos usw. Hier also typisch Mainstream.

Ja, Peer empfand plötzlich ebenfalls ganz neu und KONNTE innerlich gar nicht anders, als lieber aufs Geld zu verzichten und Liam Zuhause zu haben. Alles was ihm hinsichtlich Business, Geld und Prestige wichtig war, war vorbei! Viele Faktoren (außer der großen Liebe) wirkten ebenfalls mit. Das bedeutet nicht, dass wir nicht gerne Geld um uns herum haben und das Leben mit Geld genießen.

 

Wie sieht es aktuell in den Kindergärten aus?

Wir haben immer wieder von Überforderung von Kindern in Kitas gelesen. Dazu ist gerade ein sehr erfolgreicher Artikel von uns erschienen. Er wurde bei Facebook über 250x geteilt. http://leichterlebenfamily.de/reizueberflutung-bei-babys-und-kleinkindern/

Kinder mit einem Jahr (mind. bis 3 oder 4) sollen so vieles dort gar nicht verstehen und würden stark mit Stress belastet sein. Und dieser Stress ergibt sich nicht nur aus dem plötzlichen Herausreißen aus der Nähe der Eltern und der viel ruhigeren Umgebung! Kinder spielen z. B. erst ab 3 oder 4 „richtig“ miteinander.

 

 

Warum sind in den Kindergärten so viele Kinder so oft krank?

Ein weiterer großer Punkt für Peer war zusätzlich das Thema der ständigen Erkrankungen in Kitas und der damit verbundenen öfteren Erkrankungen von Liam. Viele werden jetzt denken, Krankheiten würden das Immunsystem doch stärker machen, jedoch kann „Krankheit“ nicht der MUSS-Weg zur Gesundheit sein. Die Natur macht uns doch nicht über den kranken Weg gesund, die Natur wählt nicht erst Krankheit, um dann aus uns ein gesundes Wesen zu machen. Nein. Wir sind von Natur aus gesund und wenn etwas schief läuft, werden wir krank.

Auch wir zu Dritt kommen mit so vielen Viren und Bakterien in Kontakt, zusätzlich kommt Besuch, ich arbeite in einem Großraumbüro, sodass mit sehr großer Sicherheit, Liams Körper gut zu tun hat, sein Immunsystem hochzufahren und trotzdem nicht groß „sichtbar“ krank zu sein.

Peer fühlte eine Kita immer als einen „feuchten und warmen“ Brutkasten für Viren und Bakterien. Das klingt jetzt vielleicht sehr hart, aber stellen wir uns doch nur einmal die Frage, warum es so viele Krankheiten dort gibt?

Und sein wir doch ehrlich, welche Familie lässt das Kind (bei ersten Krankheitsanzeichen!!!) Zuhause und erst ein paar Tage DANACH wieder in die Kita? Dies hängt sicher nicht daran, dass es keine guten Eltern sind, sondern dass das „Systems“ dies erfordert. Job muss gemacht und Geld muss verdient werden. Man hat oftmals nicht genug Krankheitstage und muss Entscheidungen treffen. Schulmedizin dämpft dazu die Krankheit und wirklich auskurieren konnte sich das Kind dann kaum.

Man kann also ganz klar sagen, dass eine solche Ansammlung von Kindern wie in Kitas alles andere als natürlich ist. Es ist sicher KEIN normaler Haushalt so stark mit Stress, Viren und Bakterien behaftet wie eine solcher Einrichtung.

Wir persönlich sehen das Thema Stress sogar als Hauptgrund für die Signale des Körpers an, der den kleinen Seelen dann zeigt das ist mir zu viel….

 

Und wie geht es weiter?

Gerade jetzt vor ein paar Tagen, haben wir ebenfalls unseren Kitaplatz zum 01.09.16 erneut abgesagt – trotz aller Unklarheiten bei Peer. Einfach weil unser Sohn uns so sehr am Herzen liegt und es AUCH mal anders gehen kann. Was im Alter von 3 passieren wird, wissen wir noch nicht jedoch werden wir alles daran setzen, dass ich weiterhin „nur“ 30 Stunden arbeiten werde und Peer möglichst sein Leben so einrichtet, dass evtl. nur ein Halbtagskindergarten erforderlich wird oder mit Hilfe einer der Omas evtl. sogar ganz darauf verzichtet werden kann. Tja, wir hätten es selber nie geglaubt, aber ein Kind ändert wirklich ALLES.

Unser Sohn hat genug soziale Kontakt, fast täglich Kinderkontakt und lebt mit uns das ganz normale Leben, den Alltag, Spielen, Einkaufen, Putzen, Kochen, Ruhen, Natur usw. Man muss Kinder nicht auf DAS LEBEN vorbereiten, sie wurden doch schon in DAS LEBEN hineingeboren…

Wir sind zurück vom Kopf ins Herz gekommen und hoffen dort bleiben zu können.

 

Wo finde ich Hilfe, wenn ich mich auch dafür interessiere?

Es gibt im Internet eine gute Seite, sie heisst www.kindergartenfrei.org und hier findest Du nützliche Tipps.

  • Weiterhin gibt bei Facebook enorm viele Gruppen, regional und überregional. Man braucht nur nach Schlagwörtern wie „kitafrei“ oder „kindergartenfrei“ suchen.
  • Weiterführend gibt es Seiten wie www.freilern-blog.de und viele mehr.
  • Bei Amazon suchst Du nach den Wörtern „freilernen“, hier ein Beispiel: … und ich war nie in der Schule: Geschichte eines glücklichen Kindes (Affiliate/Sponsoring)
  • Wenn Du den Herzenswunsch hast, aber meinst, es finanziell nicht hinzubekommen, empfehle ich Dir als Start unser kostenloses E-Book zu laden, dies findest Du unter diesem Blog oder hier.
  • Es wird jetzt bald ein kostenloses Webinar zum Thema Leichter Leben im Alltag geben und danach werden wir ein Leichter Leben Coaching mit einer Gruppe von 10 Personen anbieten.

Wir geben auch gerne Telefon Support, um Dich und Deine Familie langfristig zu unterstützen, dieses Ziel familientechnisch und finanziell zu erreichen. Frag gerne bei uns an.

Deine Leichter Leben Family

 


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